Schöpfung im Monat Dezember: Umwelt-Tipp

Dem Weihnachtsmarkt-Tourismus trotzen

Dass man biologisch angebaute Weihnachtsbäume kaufen kann, ist sicher vielen bekannt. Dass man der Umwelt zuliebe dies auch praktizieren sollte, wissen sicher ebenso viele.

Das Weihnachtsfest, das den Neubeginn symbolisiert, wurde im Laufe der Zeit zum Spielball des Kommerz. Die vorweihnachtliche Zeit ist angefüllt mit Weihnachtsmärkten in Stadt und Land.

Reiseunternehmen bieten den Besuch des schönsten Marktes an, sei es in Nürnberg, Dortmund, Bozen, Salzburg oder sonst wo. Die Märkte sind bestückt mit Buden, deren Sortiment sich in folgende Kategorien einteilen lässt: Essen und Trinken, Kunsthandwerk sowie weihnachtliche Industrieware.

Abgesehen von einigen kunsthandwerklichen Besonderheiten ist das Angebot meist beliebig austauschbar. Warum verschiedene Weihnachtsmärkte besuchen, wenn sie sich nicht voneinander unterscheiden?

Was macht den einen Markt zum Schönsten? Die Antwort können die Besucher nur selbst finden. Entscheidend ist sicher nicht die Ware. Den Ausschlag geben vielmehr die Träume der Besucher, ihre Sehnsüchte und Empfindungen, die geweckt werden durch Lichter, Geräusche, Gerüche, das Wetter und die Begleitpersonen.

Warum also nicht der Versuchung trotzen, den „hundertsten Stern“ zu kaufen, weil er so schön glitzert? Warum den Weihnachtsmarktbesuch irgendwo nicht durch einen Spaziergang mit anschließendem Spieleabend ersetzen? Warum sich den Glühwein nicht zu Hause in einer gemütlichen Runde schmecken lassen? So gewinnt man Zeit für sich selbst und für andere.

Und außerdem bringt weniger Weihnachtsmarkt-Tourismus auch ein großes Plus für die Umwelt.

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