Schöpfung: Umwelt-Tipp Oktober

Corona und Umwelt!

Jeder kennt die Einflüsse von COVID19 auf die menschliche Gesundheit, der eine mehr, der andere weniger. Täglich hören wir von neuen Infektionen, Infektionsraten, von Vergleichen zum vergangenen Monat und von Hotspots. Es gibt Nachrichten über Risikogebiete, Verordnungen über das Verhalten in der Öffentlichkeit, Maskenpflicht und entsprechende Bußgelder.

Das Virus hat aber auch im Themengebiet „Umwelt“ seine Spuren hinterlassen, wie das Magazin „GEO“ veröffentlichte. Die Emissionen von Treibhausgasen sind seit der Pandemie um 4,6% zurückgegangen. Leider reicht der Rückgang noch nicht aus, um die Erderwärmung auf 1,5 °C einzudämmen. Aber man sieht, was möglich wäre.

Über die Ergebnisse der Klimakonferenzen der Vereinten Nationen kann man ja streiten. Aber es ist eine hervorzuhebende Leistung, dass sich alle Mitgliedsländer an einen Tisch setzen und angesichts der Klimaveränderung sich auf ein gemeinsames Ziel festlegen. In diesem Jahr hat das Virus diese Konferenz verhindert.

Die Abnahme des Gewerbemülls aufgrund der wirtschaftlichen Lage wird mehr als kompensiert durch die Zunahme der Verpackungsabfälle im Gelben Sack. Plastik aus Haushalten wird nur zu 16% recycelt. Beim Wegwerfen wurde der Coffee-to-go-Becher vom Mundschutz abgelöst. Der findet sich nämlich immer häufiger am Straßenrand und in der Natur.

Die Abholzung der Regenwälder hat zugenommen. Corona bedingt wurden offizielle Kontrollen eingeschränkt. Menschen suchen nach neuen Einnahmequellen. Die öffentliche Wahrnehmung hat sich in vielen Ländern wieder auf kurzfristige Ziele fokussiert.

Ein Flugzeug am Himmel ist inzwischen ein seltenes Erlebnis. Die Fahrradindustrie hat Lieferschwierigkeiten. Das sind positiven Nachrichten zum Thema Mobilität. In öffentlichen Verkehrsmitteln fühlen sich die Menschen eher unsicher und greifen vermehrt auf das eigene Auto zurück. Das hört sich eher negativ an.

Mit Maske einkaufen war schon sehr gewöhnungsbedürftig. Die kommende kühlere Jahreszeit wird es nicht angenehmer machen. Der online-Handel dagegen profitiert von der Krise, trotz aller Kritik über schlechte Arbeitsbedingungen, Verpackungsmüll und Vernichtung von Rücksendungen.

So könnte man die Auswirkungen weiter bedenken … und…
…aktiv auf den Schutz vor Corona…
…und auf den Schutz der Umwelt achten.

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